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Auf eine Mauer stoßen
Eltern von Kleinkindern, die von Plagiozephalie betroffen sind, stoßen oft auf ein scheinbar unüberwindbares Hindernis.
Wir als Fachleute wundern uns oft darüber, warum lagebedingte Plagiozephalie, Brachyzephalie und Skaphozephalie nicht den Anschein haben die gleiche Aufmerksamkeit zu verdienen wie andere pädiatrische Krankheiten und orthopädische Fehlbildungen, manche die viel weniger schwerwiegend sind.
Eine qualifizierte Meinung von der Amerikanischen Akademie der Kinderheilkunde ist auf unserer Homepage abrufbar.
Leider ist es in der westlichen Welt oft gang und gäbe, dass die Fehlbildung nicht erkannt wird oder erst spät diagnostiziert wird.
- Sogar wenn sie rechtzeitig diagnostiziert wird, wird ihr geringe Bedeutung zugesprochen.
- Es wird eher als kosmetisches Problem gehandhabt, als das, was es wirklich ist: eine Fehlbildung.
- Viele Eltern wollen eine Behandlung, aber Ärzte entmutigen sie.
- Andere Ärzte, die sich der Alternativen bewusst sind, verstecken wertvolle Informationen vor den Eltern.
- Kommentare, die Eltern hören, schließen mit ein: „Das ist von geringer Bedeutung.“, Es ist es nicht wert, sich darin zu verrennen.“, „Es wird von allein besser werden.“, „Ihr Haar wird es verdecken.“, „Niemand ist perfekt.“, „Der Kopf des Vaters ist genauso.“
Man bekommt das Gefühl, dass dies irgendeine komische Krankheit ist, bei der es Monate oder Jahre dauern kann, bis sie diagnostiziert wird, obwohl in Wirklichkeit kommt Plagiozephalie wirklich sehr oft vor und kann leicht von einem Expertenauge überprüft werden.
Von dem reinen physischen Faktor abgesehen, sollten wir auch dies beachten:
- Jeder hat ein Recht auf sein persönliches Abbild, möglichst symmetrisch und mit normalen Proportionen.
- Die morphologischen Auswirkungen können ernst sein und in manchen Fällen sogar schlimmer als in einfacher oder komplexer Kraniosynostose, die wiederum zu psychischen Problemen in der frühen Kindheit und Jugend führen kann.
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